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Mein großes Vorbild ist der Kompost.

Seine alchemistische Umwandlung zeigt mir, dass nichts nutzlos ist. Fäulnis verwandelt Abfälle in fruchtbaren Dünger. Ich brauche nichts weiter tun, als sie zu füttern.

Und warten.

Myriaden von kleinen Helferwesen arbeiten für mich ohne Unterlaß, bis das begehrte Schwarz erscheint. Verrottung ist Verbrennung. Das Unbrauchbare geht durchs Feuer, aus dem neue Erde entsteht.

Karin Brandl, Februar 2018

 

 

Was ich so mache

 

Ich verwandle alles: Neid, Mißgunst,

Bosheit, Trauma, Korruption ... was

immer mir begegnet, Dämonen

füttre ich (du mußt den Affen Zucker geben!)

mit Nektar aus Farben, Formen und Licht

so lange bis sie mir

aus der Hand fressen.

 

Ich beiße alle: Gier, Hochmut,

Verlogenheit, Haß, Geflüster ... was

immer mich verflucht

siedet im dunklen Mondkessel

sich selbst im eignen Saft

so lange bis es durch's Feuer gar

mir Nahrung wird.

 

mein Kompost

Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Augsburg zur Dipl. Designerin FH im Fachbereich Umweltgestaltung und Denkmalpflege. Künstlerin, Autorin, Beraterin. Nach dem Studium angewandte Grafik, Fassaden- und Raumgestaltungen, Seminare für kreative Erwachsenenbildung. Ab 1994 Veröffentlichung von Sachbüchern u.a. über Tarot, Räucherwerk, Magie, energetische Bänder zwischen Menschen und aufgrund der Erlebnisse mit hinterlistigen Bürokraten, die Satire: ‚Brillen für die Bürokratie‘.

Einzel- und Gruppenausstellungen ab 1984, z.B. mit BBK, regional und im Ausland, Performances z.B. 1993 ‚Unter uns.‘ Brecht-Galerie Augsburg. Beteiligungen u.a. 2015 im Hochwassermuseum von Ottfried Fischer in Passau, 2016 ‚Extrem Bayrisch’ Museum Schloß Schrobenhausen, Art Happening ‚Freiheit universell!’ in München, Objekt ‚White Flowers’ zur Jubiläumsausstellung 2017 in Pfaffenhofen oder Jahresausstellungen der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler in verdi z.B. im Kunstpavillon München ‚Meine Heimat Europa’ oder im Kulturmodell Passau ‚Leben wie ein Baum’. 

Meine Heimat am Lochbach, einem Lechkanal in Augsburg, inspirierte mich 2013 zu ‚Heimat Augsburg’ Filz geht mit Seife, einem Konzept, das ich auch gelegentlich in kleine Hörstücke umsetze. Ich liebe die grüne Natur am Waldesrand, wo ich nach Herzenslust gartle und mir mein Gemüse zieh’. 

 

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Bilder + Texte © Karin Brandl, Alchima® Kunstprojekte - Bücher