Start
Portrait
Alchima Bücher
Kunst + Bild
Beratung
Blog

Kräuterräucherung

 

 

Je eine Prise (was zwischen Daumen und Zeigefinger paßt) zerkleinerte, getrocknete Kräuter:

Salbei, Lavendel (Blüten, Kraut), Thujaspitzen, Rosmarin, Thymian, Kiefernnadeln

3 Wacholderbeeren im Mörser stampfen, 1 TL Mastix (oder selbst gesammeltes, gut getrocknetes Harz von Fichte oder Kiefer) dazureiben, bis ein feines Pulver entsteht, evtl. eine Messerspitze Zimt dazu und mit den Kräutern gut vermischen.

In kleinen Prisen auf Räucherkohle verräuchern.

Diese Räucherung eignet sich sowohl zur atmosphärischen Reinigung, als auch zum Ahnengedenken oder für Rituale zum Haus- und Gartensegen.

(2.11.2016 ©Karin Brandl, Alchima®)

 

 

Wie wirken Räucherungen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Räuchern mit Räucherkohle

Die spezielle Räucherkohle (in Tablettenform erhältlich) entzünden und z.B. in ein feuerfestes Gefäß mit etwas Sand (oder auf einen Stein) legen. Durch den Selbstzünder glimmt die Kohle schnell ganz durch und wird nach einer Weile glühend.

Unbedingt auf eine nicht brennbare Unterlage achten, denn die Schale wird sehr heiß!

Eine Prise feinen Sand auf die rotglühende Kohle streuen und darauf etwas(!) Räucherwerk (z.B. einige Krümel Harz oder eine Prise getrocknete Kräuter) legen. Das geht am besten mit einem kleinen Löffelchen.

Nur kleine Prisen Räucherwerk auflegen und die abgebrannten Kräuter mit einem Stäbchen von der Kohle wieder abräumen, bevor neues Räucherwerk aufgelegt wird.

Sparsam räuchern! Die atmosphärische Wirkung hängt nicht von der Qualmentwicklung ab. Es empfiehlt sich, beim Räuchern ein Fenster einen Spalt offenzuhalten.

 

Allgemeines zum Selbersammeln von Räucherstoffen

Kräuter, Holz, Harze, Beeren oder Blüten sollten vor der Verwendung gut durchtrocknen.

Frisches, noch feuchtes Räucherwerk qualmt. Dies gilt besonders für Harze, die oft im Wald wenn Holz geschlagen wird, als klebrige Tropfnasen aus der Rinde fließen. Mit einem Stück Alufolie nehme ich sie ab und lasse sie mindestens sechs Wochen bei Zimmertemperatur an einem luftigen Platz trocknen. Harz sollte bröckeln und keine Fäden mehr ziehen. Dann ist es zum Räuchern verwendbar.

Auch die Nadeln von Tanne, Fichte, Kiefer. Lärche usw. sind getrocknet eine feine Beigabe zur Räuchermischung. Ebenso können wir mit ungespritzen Zitronen- oder Orangenschalen experimentieren (nur die äußere Schicht ohne das Weiße gut trocknen lassen und klein geschnitten beimischen). 


Meine Bücher zum Thema

 

Die magische Mitte Leseprobe  

Kreative Rituale, Räuchern im Wohnraum

oben Seite 60 aus dem Buch

 

Handbuch über’s Räuchern Leseprobe

 


Bilder + Texte © Alchima,Karin Brandl